Test: Leide ich unter Depersonalisation oder Derealisation?

Von: Dagmar Schüller (Medizinredakteurin)
Letzte Aktualisierung: 02.04.2025

Manche Menschen fühlen sich plötzlich wie von sich selbst oder ihrer Umgebung abgespalten. Bin das wirklich ich? Ist das hier echt? Der Selbsttest gibt Hinweise, ob solche Erlebnisse harmlos oder womöglich Anzeichen eines Depersonalisations- und Derealisationssyndroms (DDS) sind.

Test: Zeige ich Anzeichen eines Depersonalisations- und Derealisationssyndroms?

Beantworten Sie die folgenden Fragen und finden Sie es heraus.

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Manchmal fühle mich plötzlich fremd, als ob ich nicht wirklich existieren würde.
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Manche Körperteile fühlen sich fremd an, als gehörten sie nicht zu mir.
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Es ist, als würde ich mein Leben von außen beobachten – wie in einem Theaterstück.
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Beim Essen empfinde ich nichts Besonderes, weder Genuss noch Ekel.
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Manchmal habe ich das Gefühl, als würde ich über meinem Körper schweben.
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Auch wenn ich lache oder weine, empfinde ich keine Gefühle.
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Ich fühle mich manchmal wie ein Roboter, der spricht und handelt, ohne wirklich Kontrolle zu haben.
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Oftmals fühle ich mich wie in einem Traum.
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Vertraute Stimmen, auch meine eigene, klingen manchmal fremd oder weit entfernt.
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Menschen und Dinge um mich herum erscheinen mir oft fremd, als wäre ich nicht wirklich Teil der Welt.
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Es fühlt sich an, als würde ich mich selbst von außen betrachten, wie ein Spiegelbild ohne Nähe.
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In neuen Situationen habe ich oft das Gefühl, sie schon einmal erlebt zu haben.
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Beim Berühren von Gegenständen habe ich manchmal das Gefühl, keinen echten Kontakt zu spüren.
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Meine Gedanken fühlen sich manchmal fremd an, als würden sie unabhängig von mir entstehen.
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Manchmal berühre ich mich selbst, um zu spüren, dass mein Körper wirklich da ist.
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Keine Hinweise auf eine Depersonalisation oder Derealisation

Ihre Antworten deuten nicht auf eine Depersonalisations- oder Derealisationsstörung hin. Sie scheinen im guten Kontakt zu sich selbst zu stehen und nehmen Ihre Umwelt als real und unverfälscht wahr.

Manche Menschen erleben Depersonalisation oder Derealisation jedoch auch nur kurzzeitig – zum Beispiel nach einem belastenden Erlebnis, unter starkem Stress oder nach dem Konsum von Drogen. In solchen Fällen verschwinden die Symptome meist von selbst wieder.

Sollten Sie sich jedoch häufiger wie "neben sich" stehend oder von der Welt losgelöst fühlen, kann es sinnvoll sein, ärztlichen oder psychotherapeutischen Rat einzuholen. Fachleute können eine genaue Diagnose stellen und gegebenenfalls eine geeignete Behandlung einleiten. Oftmals ist eine Psychotherapie hilfreich.

Lesetipp: Depersonalisation und Derealisation – Ursachen, Symptome und Therapie

Hinweise auf eine mögliche Depersonalisations- oder Derealisationsstörung

Ihre Antworten deuten darauf hin, dass bei Ihnen möglicherweise eine Depersonalisations- oder Derealisationsstörung vorliegen könnte. Betroffene berichten, sich wie losgelöst von sich selbst zu fühlen und als würden sie ihre Gedanken oder Gefühle von außen beobachten. Die Umgebung wirkt dabei oft fremd, unecht oder wie durch einen Schleier wahrgenommen.

Solche Erlebnisse können auch vorübergehend auftreten, etwa in Phasen großer Belastung, bei Erschöpfung, nach traumatischen Erfahrungen oder durch Drogenkonsum. In diesen Fällen klingen die Symptome meist von selbst wieder ab.

Wenn Sie diese Empfindungen jedoch häufiger oder über längere Zeit erleben und sie Sie im Alltag belasten, ist es ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Fachleute können die Ursachen klären und gemeinsam mit Ihnen mögliche Behandlungsschritte besprechen. Oft kann eine Psychotherapie wirksam unterstützen.

Lesetipp: Depersonalisation und Derealisation – Ursachen, Symptome und Therapie

Deutliche Hinweise auf eine Depersonalisations- oder Derealisationsstörung

Ihre Antworten legen nahe, dass Sie sich häufig von sich selbst oder Ihrer Umwelt entfremdet fühlen. Bei einer Depersonalisation wirkt der eigene Körper fremd, Gedanken und Gefühle scheinen nicht mehr richtig zu einem zu gehören. Eine Derealisation äußert sich oft darin, dass die Umgebung unwirklich erscheint – wie in einem Traum oder durch eine Glasscheibe betrachtet. Auch Farben, Geräusche oder Gerüche wirken verändert, und manche Betroffene berichten von einem Verlust emotionaler Verbundenheit.

Solche Empfindungen können sehr belastend sein – besonders dann, wenn sie über längere Zeit bestehen oder immer wiederkehren. In diesem Fall ist es wichtig, sich jemandem anzuvertrauen und professionelle Unterstützung zu suchen.

Fachleute können Sie dabei begleiten, die Ursachen zu verstehen und geeignete Wege aus dem Gefühl der Entfremdung zu finden. Oft lässt sich durch eine gezielte Therapie eine spürbare Besserung erreichen.

Lesetipp: Depersonalisation und Derealisation – Ursachen, Symptome und Therapie

Hinweis

Fortfahren

Was sind Depersonalisation und Derealisation?

Depersonalisation beschreibt das Gefühl, sich selbst fremd zu sein – als würde man sich von außen beobachten oder nicht im eigenen Körper stecken. Viele Betroffene berichten, ihre Gedanken, Gefühle oder Bewegungen wirken wie fremdgesteuert.

Bei der Derealisation erscheint die Umgebung unwirklich oder verzerrt – ähnlich wie in einem Traum oder Film. Farben wirken zum Beispiel blasser und Geräusche gedämpft, Menschen oder Orte scheinen nicht real zu sein.

Solche Zustände können vorübergehend auftreten. Das gilt beispielsweise in extremen Stresssituationen, nach dem Konsum bestimmter Drogen oder im Rahmen einer Panikattacke. Halten die Symptome jedoch länger an oder treten regelmäßig auf, kann eine psychische Störung dahinterstecken. Diese gilt es fachkundig abzuklären.

Wichtig: Der Test ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose. Wer das Gefühl hat, dass diese Empfindungen stark belastend sind oder der Alltag darunter leidet, sollte sich professionelle Hilfe holen.