Zudem ist es empfehlenswert, dass Sie auf das Heben schwerer Lasten verzichten.
Haben Sie eine Schwellung im Leistenbereich? Dann könnte ein Leistenbruch (Leistenhernie) die Ursache sein. Doch was genau ist eigentlich ein Leistenbruch?
Bei einem Leistenbruch handelt es sich um einen sogenannten Eingeweidebruch (Hernie).
Dabei "bricht" die vordere Bauchwand an einer Schwachstelle in der Leistengegend.
Durch diese Stelle – die sog. Bruchpforte – wölben sich Bauchorgane wie zum Beispiel Teile des Darms im Bereich der Leiste vor.
Die Eingeweide sind dabei immer noch im Bauchfell eingeschlossen, das sich durch die Lücke in der Bauchwand sackartig ausstülpt.
Ein Leistenbruch ist der häufigste Eingeweidebruch überhaupt. Drei von vier Hernien treten in der Leistengegend auf!
Der Grund: Die Bauchwand weist im Bereich des Leistenkanals natürliche Schwachstellen auf.
Bei starkem Druck – wie er zum Beispiel beim Heben, Tragen oder während einer Schwangerschaft entsteht – kann sich dort leicht eine Lücke bilden, durch welche sich die Eingeweide in den Leistenkanal wölben.
90 Prozent der Leistenhernien betreffen Männer.
Neben der typischen Schwellung in der Leistenregion kann sich ein Leistenbruch durch weitere Beschwerden bemerkbar machen, …
… so z.B. durch ziehende Schmerzen im betroffenen Bereich der Leiste.
Beim Mann können die Schmerzen bis in die Hoden ausstrahlen, …
… bei der Frau bis in die Schamlippen.
Meist verstärken sich die Beschwerden, wenn der
Druck im Bauchraum erhöht wird, etwa durch
Niesen, Husten oder starkes Pressen.
Oft verursacht ein Leistenbruch aber auch keine Beschwerden und bleibt lange Zeit unentdeckt.
Ein Leistenbruch kann angeboren sein – die Bauchwand hat sich dabei während der Entwicklung des Fötus nicht vollständig geschlossen.
Aber auch im Laufe des Lebens kann eine Schwäche in der Bauchwand entstehen, die einen Leistenbruch zur Folge hat (sog. erworbene Leistenhernie).
Ein erworbener Leistenbruch entsteht meist erst in höherem Alter.
Als Ursachen kommen unterschiedliche Faktoren infrage, die die Bauchwand schwächen, so z.B. Operationen, …
… eine Bindegewebsschwäche oder eine anatomisch bedingte Schwäche. Bei einem hohen Druck auf den Bauchraum kann sich dann leicht ein Leistenbruch bilden.
Der Druck auf den Bauchraum kann durch verschiedene Faktoren erhöht sein. Hierzu zählen Husten, …
… das Heben schwerer Lasten, …
… eine Schwangerschaft, …
… Übergewicht …
… und in seltenen Fällen Tumoren im Enddarm.
Der Arzt kann die Diagnose meist schon anhand der typischen Beschwerden stellen.
Außerdem ist die Bruchstelle im Bereich der Leiste in den meisten Fällen gut zu sehen bzw. tastbar, sobald die Betroffenen husten oder pressen.
Nur manchmal ist eine Ultraschalluntersuchung nötig, um zum Beispiel kleinere Leistenhernien zu diagnostizieren.
Auch bei Menschen mit straffer Bauchdecke oder mit starkem Übergewicht ist ein Leistenbruch oft nur mithilfe von Ultraschall zu erkennen.
Was tun, wenn es sich tatsächlich um einen Leistenbruch handelt?
Die einzige wirksame Behandlung besteht in einer Operation – die Erfolgsquote der Behandlung liegt bei über 95 Prozent!
Welche Operationsmethode im Einzelfall zum Einsatz kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab (z.B. Alter der Betroffenen, Größe der Bruchpforte).
Die allermeisten operierten Leistenbrüche heilen problemlos aus.
Komplikationen kommen nur selten vor – etwa, wenn die herausgetretenen Eingeweide eingeklemmt sind. Dies führt zu massiven Schmerzen, häufig verbunden mit Übelkeit und Erbrechen.
Sind Eingeweide eingeklemmt, ist eine sofortige Operation nötig.
Vorbeugen können Sie nur bis zu einem gewissen Grad, indem Sie Übergewicht vermeiden …
… und Ihre Bauchmuskeln trainieren.
Zudem ist es empfehlenswert, dass Sie auf das Heben schwerer Lasten verzichten.
Haben Sie eine Schwellung im Leistenbereich? Dann könnte ein Leistenbruch (Leistenhernie) die Ursache sein. Doch was genau ist eigentlich ein Leistenbruch?
Bei einem Leistenbruch handelt es sich um einen sogenannten Eingeweidebruch (Hernie).
Dabei "bricht" die vordere Bauchwand an einer Schwachstelle in der Leistengegend.
Durch diese Stelle – die sog. Bruchpforte – wölben sich Bauchorgane wie zum Beispiel Teile des Darms im Bereich der Leiste vor.
Die Eingeweide sind dabei immer noch im Bauchfell eingeschlossen, das sich durch die Lücke in der Bauchwand sackartig ausstülpt.
Ein Leistenbruch ist der häufigste Eingeweidebruch überhaupt. Drei von vier Hernien treten in der Leistengegend auf!
Der Grund: Die Bauchwand weist im Bereich des Leistenkanals natürliche Schwachstellen auf.
Bei starkem Druck – wie er zum Beispiel beim Heben, Tragen oder während einer Schwangerschaft entsteht – kann sich dort leicht eine Lücke bilden, durch welche sich die Eingeweide in den Leistenkanal wölben.
90 Prozent der Leistenhernien betreffen Männer.
Neben der typischen Schwellung in der Leistenregion kann sich ein Leistenbruch durch weitere Beschwerden bemerkbar machen, …
… so z.B. durch ziehende Schmerzen im betroffenen Bereich der Leiste.
Beim Mann können die Schmerzen bis in die Hoden ausstrahlen, …
… bei der Frau bis in die Schamlippen.
Meist verstärken sich die Beschwerden, wenn der
Druck im Bauchraum erhöht wird, etwa durch
Niesen, Husten oder starkes Pressen.
Oft verursacht ein Leistenbruch aber auch keine Beschwerden und bleibt lange Zeit unentdeckt.
Ein Leistenbruch kann angeboren sein – die Bauchwand hat sich dabei während der Entwicklung des Fötus nicht vollständig geschlossen.
Aber auch im Laufe des Lebens kann eine Schwäche in der Bauchwand entstehen, die einen Leistenbruch zur Folge hat (sog. erworbene Leistenhernie).
Ein erworbener Leistenbruch entsteht meist erst in höherem Alter.
Als Ursachen kommen unterschiedliche Faktoren infrage, die die Bauchwand schwächen, so z.B. Operationen, …
… eine Bindegewebsschwäche oder eine anatomisch bedingte Schwäche. Bei einem hohen Druck auf den Bauchraum kann sich dann leicht ein Leistenbruch bilden.
Der Druck auf den Bauchraum kann durch verschiedene Faktoren erhöht sein. Hierzu zählen Husten, …
… das Heben schwerer Lasten, …
… eine Schwangerschaft, …
… Übergewicht …
… und in seltenen Fällen Tumoren im Enddarm.
Der Arzt kann die Diagnose meist schon anhand der typischen Beschwerden stellen.
Außerdem ist die Bruchstelle im Bereich der Leiste in den meisten Fällen gut zu sehen bzw. tastbar, sobald die Betroffenen husten oder pressen.
Nur manchmal ist eine Ultraschalluntersuchung nötig, um zum Beispiel kleinere Leistenhernien zu diagnostizieren.
Auch bei Menschen mit straffer Bauchdecke oder mit starkem Übergewicht ist ein Leistenbruch oft nur mithilfe von Ultraschall zu erkennen.
Was tun, wenn es sich tatsächlich um einen Leistenbruch handelt?
Die einzige wirksame Behandlung besteht in einer Operation – die Erfolgsquote der Behandlung liegt bei über 95 Prozent!
Welche Operationsmethode im Einzelfall zum Einsatz kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab (z.B. Alter der Betroffenen, Größe der Bruchpforte).
Die allermeisten operierten Leistenbrüche heilen problemlos aus.
Komplikationen kommen nur selten vor – etwa, wenn die herausgetretenen Eingeweide eingeklemmt sind. Dies führt zu massiven Schmerzen, häufig verbunden mit Übelkeit und Erbrechen.
Sind Eingeweide eingeklemmt, ist eine sofortige Operation nötig.
Vorbeugen können Sie nur bis zu einem gewissen Grad, indem Sie Übergewicht vermeiden …
… und Ihre Bauchmuskeln trainieren.
Zudem ist es empfehlenswert, dass Sie auf das Heben schwerer Lasten verzichten.